Input

Päd­ago­gi­sche Dia­gnos­tik — Poten­tia­le ent­de­cken und för­dern — Kat­rin Vogt 2011

Ver­gleichs­stu­di­en wie PISA haben die indi­vi­du­el­le För­de­rung und die Dia­gno­se­kom­pe­tenz von Lehr­kräf­ten in den Fokus gerückt. Das Päd­ago­gi­sche Dia­gnos­ti­zie­ren ist eine vom psy­cho­lo­gi­schen Dia­gnos­ti­zie­ren abge­grenz­te, aber metho­disch ver­wand­te Form der lern­pro­zess­be­glei­ten­den Dia­gno­se im Schul­all­tag. Ihr zen­tra­les Ziel ist die indi­vi­du­el­le För­de­rung des Leis­tungs- und Sozi­al­ver­hal­tens sowie der Selbst­ein­schät­zung der Schü­ler, indem sie Lern­stän­de, Pro­ble­me und Poten­tia­le erkennt. Zusätz­lich dient sie als Grund­la­ge für Selek­ti­ons- und Aus­wahl­ent­schei­dun­gen. Der Bei­trag beschreibt den dia­gnos­ti­schen Pro­zess, die Funk­tio­nen und die Metho­den die­ser Dis­zi­plin.

Päd­ago­gisch dia­gnos­ti­zie­ren im Schul­all­tag — Grun­de­la­gen­in­for­ma­tio­nen mit Anre­gun­gen für die Pra­xis — Staats­in­sti­tut für Schul­qua­li­tät und Bil­dungs­for­schung Mün­chen 2008

Das Doku­ment “Päd­ago­gisch dia­gnos­ti­zie­ren im Schul­all­tag” (ISB) bie­tet Lehr­kräf­ten eine Ori­en­tie­rungs­hil­fe zur sys­te­ma­ti­schen und lern­pro­zess­be­glei­ten­den Dia­gno­se von Schü­le­rin­nen und Schü­lern. Es the­ma­ti­siert die Not­wen­dig­keit, indi­vi­du­el­le Lern­stän­de, Stär­ken und Schwä­chen, sowie fach­li­che und über­fach­li­che Kom­pe­ten­zen zu erken­nen, um den Unter­richt gezielt anpas­sen und indi­vi­du­el­le För­de­rung ermög­li­chen zu kön­nen. Der Fokus liegt auf der sys­te­ma­ti­schen Daten­er­he­bung (z. B. durch Beob­ach­tun­gen und Gesprä­che) und der ver­ant­wor­tungs­vol­len Nut­zung der Dia­gno­se­da­ten, wobei unter­schied­li­che Bezugs­nor­men (indi­vi­du­ell, sozi­al, sach­lich) Berück­sich­ti­gung fin­den. Zudem wer­den prak­ti­sche Instru­men­te wie Kom­pe­tenz­ras­ter und Lern­ent­wick­lungs­plä­ne als Hilfs­mit­tel zur Doku­men­ta­ti­on, Refle­xi­on und Ziel­ver­ein­ba­rung vor­ge­stellt.

For­ma­ti­ves Feed­back im Unter­richt — Wirk­sa­mer Unter­richt Band 5 — IBBW, Stutt­gart 2021

Rück­mel­dun­gen, die wirk­lich beim Ler­nen hel­fen || Sum­ma­ti­ves und for­ma­ti­ves Feed­back: Was ist der Unter­schied? || Wis­sen­schaft­li­che Ergeb­nis­se zum for­ma­ti­ven Feed­back || Feed­back effek­tiv geben || Bezugs­norm des Feed­backs beach­ten || Ler­nen­de müs­sen das Feed­back anneh­men

Lern­um­ge­bung miro board | LF8 IT | BBK — Taxo­no­mie — S.Gessinger — 2025

Hier ein Ein­blick in mei­nen Unter­richt. Gezielt für DFB ist die Tabel­le zur Bloom­schen Taxo­no­mie und das BBK nach Hei­ni­ger zu beach­ten.

VOGSV §30 Noten­ge­bung VOGSV — Ver­ord­nung zur Gestal­tung des Schul­ver­hält­nis­ses, 19. Aug 2011

HSchG §73 Bewer­tung der Leis­tun­gen und des Arbeits- und Sozi­al­ver­hal­tens — Hes­si­sches Schul­ge­setz, 31. Mrz 2023

Hand­rei­chung “Künst­li­che Intel­li­genz (KI) in Schu­le und Unter­richt — Kat­rin Vogt 2011

Das Hes­si­sche Kul­tus­mi­nis­te­ri­um hat eine Hand­rei­chung ent­wi­ckelt, um Schu­len dabei zu unter­stüt­zen, das Poten­zi­al der künst­li­chen Intel­li­genz im Bil­dungs­be­reich zu nut­zen und Schü­le­rin­nen und Schü­ler auf die digi­ta­len Chan­cen und Her­aus­for­de­run­gen vor­zu­be­rei­ten.

Der didak­ti­sche Schie­be­reg­ler — Ein Modell zur Cha­rak­te­ri­sie­rung von Unter­richt, Josef Lei­sen 2025

Der didak­ti­sche Schie­be­reg­ler, nach einer Idee von Wampf­ler und Krom­mer, dient als Modell zur Cha­rak­te­ri­sie­rung unter­schied­li­cher Lehr-Lern-Sze­na­ri­en. Anhand von fünf jus­tier­ba­ren Dimen­sio­nen – Auf­ga­ben­stel­lung (eng bis offen), Mate­ria­li­en (analog/digital), Mode­ra­ti­on (präsent/distant), Rück­mel­dung (Lehrkraft/Peers/digital) und Lern­schrit­te (synchron/asynchron) – las­sen sich diver­se Unter­richts­for­men abbil­den. Die jewei­li­ge Ein­stel­lung der Reg­ler beschreibt ein Spek­trum vom leh­rer­ge­steu­er­ten Prä­senz­un­ter­richt über hybri­de For­men bis hin zum voll­stän­dig selbst­ge­steu­er­ten Distanz­un­ter­richt.

Mate­ria­li­en von Prof. Josef Lei­sen

Prof. Josef Lei­sen ist ein renom­mier­ter deut­scher Didak­ti­ker, der als einer der wich­tigs­ten Pio­nie­re des sprach­sen­si­blen Fach­un­ter­richts im deutsch­spra­chi­gen Raum gilt. Ursprüng­lich Phy­si­ker und lang­jäh­ri­ger Lei­ter des Staat­li­chen Stu­di­en­se­mi­nars in Koblenz, hat er maß­geb­li­che Kon­zep­te und Model­le ent­wi­ckelt, um Fach­in­hal­te für alle Ler­nen­den sprach­lich ver­ständ­lich zu machen. Sei­ne Arbeit kon­zen­triert sich dar­auf, wie Spra­che als Werk­zeug im Fach­un­ter­richt (ins­be­son­de­re in den MINT-Fächern) bewusst ein­ge­setzt wer­den kann, um das Ver­ste­hen zu för­dern und Schü­le­rin­nen und Schü­ler zu befä­hi­gen, Fach­spra­che aktiv zu ver­wen­den. Lei­sen hat zahl­rei­che Metho­den und pra­xis­er­prob­te “Metho­den-Werk­zeu­ge” ent­wi­ckelt, die Lehr­kräf­ten hel­fen, ihren Unter­richt sprach­bil­dend zu gestal­ten.