Das Feedbackmodell von Hattie & Timperley — Ebenen und Rückmeldearten

Hattie & Timperley (2007), The Power of Feedback Zur Quelle

Feedback wirkt nicht von allein. Entscheidend ist, worauf es sich bezieht und ob es das Lernen tatsächlich voranbringt. John Hattie und Helen Timperley liefern dafür ein einfaches, im Unterricht gut nutzbares Gerüst.

Drei Fragen, die wirksames Feedback beantwortet

Diese Fragen richten sich an die Lernenden – und an die Lehrkraft, die ihren eigenen Unterricht daran ausrichtet.

Feedback braucht Diagnostik

Bevor man rückmelden kann, muss man den Lernstand erkennen. Bewusste, explizite Diagnostik beginnt damit, eigene Routinen infrage zu stellen, statt nur ein Bauchgefühl zurückzumelden.

Die vier Ebenen des Feedbacks

Faustregel: Rückmeldungen auf der Prozess- und Selbstregulationsebene sind in der Regel am wirksamsten.

Leitfragen und thematische Aspekte je Ebene

Zu jeder Ebene lassen sich passende Impulsfragen formulieren (Maitzen) und thematische Aspekte zuordnen (Wilkening) – etwa zur Zielerreichung auf der Aufgabenebene oder zu Lösungsstrategien auf der Prozessebene.

Informative Rückmeldungen (Scaffolding nach Narciss)

Statt nur „richtig/falsch” geben informative Rückmeldungen gezielte Hilfen. Narciss unterscheidet fünf Arten:

Was das für die Praxis heißt